1930 - 1945

 

 


Es war eine lange Zeit, bis endlich 1930 nach der Rheinlandbefreiung die schießsportbegeisterten Dietersheimer daran denken konnten, wieder um den alten, noch immer jungen Fitz Pfeifer geschart, dem Schützenwesen neuen Auftrieb zu geben. Im Gemarkungsteil "Schwenner" wurde eine schöne Schießsportanlage errichtet.

Aus der Überlieferung der "Alten" ist bekannt, daß sie damals mit primitiven Mitteln, mitten in der Nacht bei Fackelschein bedeutende Erdbewegungen vorgenommen haben, um die Wälle aufzuschütten und die damals noch erforderlichen "Deckungen" auszuheben.

Als das Werk vollendet war, nahm die Schützengesellschaft im damaligen Kriegerverein einen großen Aufschwung.

Als dann 1945 die Welt förmlich unterging wurde das schöne Schießgelände geschleift.

Es lag mitten im ehemaligen Kriegsgefangenenlager und keiner der damals Aktiven um Adam Rixius, Peter Marxen und Heinrich Jung dachte daran, daß es jemals wieder möglich sei, dem schönen Schießsport zu huldigen.

So kam es, daß niemand sonderlich and er Erhaltung des Schießstandes interessiert war und der Verfall schnell um sich griff.

(Aus "Das Buch der Jahrhunderte 525 Jahre Binger Schützengesellschaft 1471 e.V.")