1844 - 1850

 


wurde die Schützengesellschaft Bingen wiederbelebt.

Eberhard Soherr und Franz Brilmayer hatten nach der langen Zwangspause den Mut zur Neugründung gehabt. Jedoch war die Wahl des ersten Schießplatzes am Rheinufer nicht so recht glücklich gewesen, denn die Dampfbootleute beschwerten sich alsbald, daß ihnen angeblich die Kugeln um die Ohren geflogen wären.

Daraufhin errichtete die Schützengesellschaft im Jahre 1850 auf dem Rochusberg einen Schießstand.

Die Mitglieder hatten den Status von Aktionären, was wohl Lasten wie Pflichten gleichmäßig verteilte.

Vielleicht überwogen die Pflichten so sehr, daß zehn Jahre später die Vereinstätigkeit einfach erlosch und die SG einer erneuten Belebung harrte. Was freilich aus den Aktien wurde, ist nicht überliefert.

(Aus "Das Buch der Jahrhunderte 525 Jahre Binger Schützengesellschaft 1471 e.V.")