1953

 


1952 war es wieder soweit, daß man daran denken konnte, aus der alten Tradition einen neuen Schützenverein ins Leben zu rufen.

Er wurde von 12 jungen Schützen gegründet und nannte sich von nun an

Schützenbruderschaft "St. Hubertus"

 Was hatte sich aber gegen früher alles geändert.

An einen Schießstandbau war nicht zu denken, nicht zuletzt wegen fehlender finanzieller Mittel.

Damals durfte man den Schießsport nur mit Luftgewehren betreiben, alle anderen Disziplinen, speziell "scharfe" Waffen, waren von der Besatzungsmacht verboten.

Es kam den Schützen dabei zugute, daß die Sportart Luftgewehrschießen international verbreitet und anerkannt war und man so trotzdem- wenn auch eingeschränkt- seinem geliebten Sport nachkommen konnte. 

(Aus "Das Buch der Jahrhunderte 525 Jahre Binger Schützengesellschaft 1471 e.V.")